Borreliose

Die Borreliose ist eine bakterielle Erkrankung des Hundes, die vor allem mit Bewegungsstörungen auf Grund von Gelenkserkrankungen einhergeht und unverzüglich mit einem Antibiotikum behandelt werden muss. Die krankheitsverursachenden Borrelien werden vom Gemeinen Holzbock auf den Hund übertragen. Zur Zeckenbekämpfung stehen wirksame Präparate in Form von Tabletten, Spot-ons oder Halsbändern zur Verfügung. Daneben ist auch eine Impfung erhältlich.

Übertragung:

Die Infektion erfolgt durch den Biß des gemeinen Holzbocks (Ixodes ricinus).

Hauptsymptome:

Bei den meisten Hunden verläuft eine Borreliose ohne erkennbare Symptome. Es kann aber auch Appetitverlust, Mattigkeit und hohes Fieber beobachtet werden. Nach einiger Zeit kann es zu schmerzbedingten Bewegungsbeeinträchtigung und wiederkehrenden Lahmheiten durch Entzündungen verschiedener Gelenke kommen. Im weiteren Verlauf sind auch Organschäden möglich, die vor allem die Nieren und das Herz betreffen. Auch Nervenentzündungen und Überempfindlichkeiten im Rückenbereich sowie akute Hautentzündungen mit wässrigen Ausschwitzungen (Hot spots) können auftreten

Schutz durch...

  • Impfung
  • Insekten- / Zeckenschutz
 

Diese Krankheit kommt in folgenden Ländern* vor:

*Diese Liste ist nicht vollständig. Es sind nur Länder aufgeführt, für die auch Länderinformationen auf dieser Seite hinterlegt sind.